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Dienstag, 28. August 2012

RNC Rally: Let Ron Paul Speak und andere News

 Am Montag waren wir zuerst an einer Mini-Demo für Ron Paul, danach standen wir vor dem Eingang der RNC mit dem Slogan 'Let Ron Speak'. Später gab es einen Sozialistenmarsch an dem auch einige Paulites dabei waren. Der Polizeiaufmarsch war gigantisch, wie man den Bildern entnehmen kann. Sowieso sind in Tampa tausende Polizisten, an jeder Ecke stehen sie, fahren mit den Velo oder mit ihren Golfwägelchen.

Wir trafen noch einige Ron Paul Delegierte aus Texas, die uns mit einigen Insidernews versorgten. Gem. Ihren Aussagen haben sie in 8 Staaten eine Delegierten Pluralität (am meisten Delegierte) und Ron Paul wird entgegen den Aussgen der Partei für die Nomierung wählbar sein und somit auch einen Speaking-Slot erhalten. Bound und Unbound gibt es nicht, alle werden wählen wer sie wollen (Ergo: Ron Paul). We'll see...
Ausserdem werden die Rulechange-Tricks bekämpft und zwar von allen Seiten, sogar die Romney Leute. So will die Parteileitung einführen, dass in Zukunft der Kandidat der die Primary Wahl gewonnen hat ein Veto für die Delegierten ausüben kann, was die Delegate-Strategie der Paul Kampagne in Zukunft verunmöglichen würde.
Bei der Eröffnung fehlten die Delegierten aus 8 Staaten, aus Protest oder weil sie zu Faul waren aufzukreuzen weiss man nicht (die Tagung wegen des Sturmes um 1 Tag verschoben).

Freitag, 24. August 2012

GOP macht alles um Ron Paul die Nomination zu verunmöglichen!

Ben Swann bring es auf den Punkt. Die republikanische Partei macht alles um Ron den Platz nicht zu geben. Ihre eigenen Regeln sind der Partei egal. Ron Paul hat die 5 Staaten, er muss einen Redeplatz und einen Platz für die Nominierung haben. Es ist so etwas von widerlich.

Sonntag, 8. Juli 2012

Ron Paul Tampa Rally: It's on!

Es gibt News von der Tampa Front! Ron Paul gab die Location für seine "Tampa Rally" (hoffentlich gibts noch einen besseren Namen...) bekannt: der über 10'000 Leute fassende Sun Dome in Tampa.
Man kann sich mit dem Link auf der Website von Ron Paul die Tickets sichern.
Auch wurde diese Woche bekannt das Ron Paul nicht am Paulfestival sprechen wird. In einem Email schrieb er das seine Tampa Rally das einzige Pre-Convention Event sei an dem er sprechen werde.
Zum Trost gab es die Ankündigung das Lew Rowell am Paulfestival eine Rede halten wird. Ich sage dazu: Fett!



Sun Dome in Tampa

Samstag, 16. Juni 2012

Ron Paul wendet sich an seine Unterstützer

Nach den Vorwahlen in Texas gönnte sich Ron Paul offensichtlich ein kleines Stück Ruhe das er sich nach dem riesigen Kampagnenmarathon auch redlich verdient hatte. Auch das Endorsement seines Sohnes Rand liess er unkommentiert und gab keine Auskunft in den Medien. Jetzt wendete er sich mit einer Videobotschaft an seine Anhänger und kommentierte den Verlauf der Kampagne und gab das weitere Vorgehen für die Republican National Convention in Tampa bekannt.
Ron Paul ist sehr zufrieden mit dem Verlauf der Kampagne und er ist sehr erfreut das die Freiheitsbewegung in den USA immer mehr Anhänger findet, insbesondere auch junge Leute. Nach seinem mehr als 30 Jahre dauernden Kampf als Abgeordneter in dem er so oft alleine dastand sieht er die vergangenen Entwicklungen als grossen Erfolg. Weiter erklärte er das die aktuellen Vorgänge die grösste Veränderung seit dem Fall des Kommunismus darstellen, nämlich das Versagen von Keynesianismus, autoritären Regierungen, und des Fiat Money Systems. Das danach entstehende Vakuum müssten unbedingt die Libertären füllen, sonst tun es andere...
Am Sonntag 26.8.2012 wird es einen grossen Aufmarsch vor der RNC geben. Es wird wohl der noch bedeutend grösser als letztes Mal, als in Minneapolis mehr als 10'000 Leute den Abschluss der Kampange von 2008 feierten, da Ron Paul nicht als Redner für die 2008 RNC eingeladen wurde.
An der aktuellen RNC selbst will Ron Paul die Plattform der Republikanischen Partei massgeblich beeinflussen und für eine friedliche Aussenpolitik, mehr Bürgerrechte und persönliche Freiheit einstehen. Mit den durchaus beträchtlichen Delegiertenzahl von einigen hundert Delegierten verspricht dies einigen Erfolg.

Ausserdem findet während dem Wochenende vor der RNC vom 24. bis 26. August in Tampa das Paul Festival statt, ein Musik Open-Air mit Bands die die freiheitliche Idee von Ron Paul unterstützen und musikalisch mittragen. Der Schreibende und einige weitere schweizer Paulites werden an diesem Anlass in Tampa Florida teilnehmen und an dieser Stelle täglich darüber berichten! Wer auch kommt soll doch ein Email schreiben an swissforronpaul[at]gmail.com


Mittwoch, 8. Februar 2012

3 weitere Bundesstaaten - wie geht es nun weiter?

Ron Paul wurde in Minnesota starker Zweiter (Resultate Minnesota), in Colorado wurde er Vierter (Resultate Colorado) und Missouri Dritter (Resultate Missouri). Es war der Tag von Rick Santorum, der alle 3 Wahlen gewonnen hat. Diese Resultate mischen das Rennen neu auf und zeigen, dass die republikanischen Wähler Alternativen zu Mitt Romney und Newt Gingrich suchen. Der Einbruch von Romney und Gingrich ist sicherlich damit zu begründen, dass viele Wähler einen zweiten Blick auf die Beiden, die bis vor dem gestrigen Tag als Favoriten gehandelt wurden, geworfen haben. Der grosse Teil der Wähler fand in Rick Santorum eine Alternative. Doch Santorum steht nicht für das was er propagiert. Sein Voting-Record (Abstimmungen als Senator) ist miserabel und eines Republikaners unwürdig (Bailouts, Stimulierungsprogramme, übermächtiger Staat). Santorum wird nun sicherlich noch mehr ins Rampenlicht rücken und die Wähler werden dies früher oder später herausfinden. Sie müssten nur mal die Pennsylvanier fragen die Rick Santorum die Quittung gegeben haben in dem sie ihn im 2006 abwählten.

Was bedeutet das Resultat für Ron Paul? Es zeigt einmal mehr, dass das Rennen immer noch weit offen ist und noch viele Bundesstaaten folgen werden. Hätten wir den Medien glauben geschenkt, so wäre Mitt Romney nicht mehr aufzhalten. Diese Wahlen haben uns eines Besseren belehrt. Es ist gut, dass die Stimmen weiterhin noch zwischen den 4 verbleibenden Kandidaten gesplittet werden, doch dazu später mehr. Ron Paul muss nun umbedingt einen Bundesstaat gewinnen. Vor allem um das Momentum wieder herzustellen und die öffentliche Wahrnehmung wieder auf ihn zu lenken. Ich persönlich habe gehofft, dass der erste Sieg in Minnesota eintreffen wird. Doch mit dem Bundesstaat Maine, in dem noch bis zum Samstag gewählt wird, gibt es in Kürze einen Bundesstaat in dem er realistisch gewinnen kann. Kurz vor dem Super Tuesday (06.03.12) wählt der Bundesstaat Washington und dort hat Ron Paul nochmals eine gute Chance zu gewinnen. In einer kürzlich erschienenen Umfrage liegt Ron Paul nun USA-weit auf dem zweiten Platz - 8 % hinter Mitt Romney (Quelle). Während wir bis jetzt gesehen haben, dass Kandidaten in diesen Umfragen kommen und gehen (Bachmann, Perry, Cain, Gingrich) sind Ron Paul's Zahlen konstant nach oben gegangen.

Wie ich in diesem Blog bereits mehrmals angedeutet habe, hat die Ron Paul-Kampagne einen Plan. Und dieser dreht sich um die Delegierten. Und Berichten zufolge sind viele der Precinct-Delegierten (dort wo gewählt wird, z.B. Gemeinde) Ron Paul-Supporter. Diese Precinct-Delegierten werden nach dem Caucus (Wahlversammlung) ausgewählt. Viele Leute gehen nach Caucus-Ende nach Hause und die enthusiastischen Ron Paul-Supporter bleiben noch da und melden sich als Delegierte. Anschliessend gehen die Precinct-Delgierten an die County-Convention (Bezirksversammlung) und wählen die Delegierten für die State Convention (Staats-Versammlung). An der County Convention werden schlussendlich die Delegierten für die National Convention gewählt. Bei den Primarys (Vorwahlen) läuft es anders. Dort kann man z.B. mit Unerschriften sammeln Delegierter werden. Und auch da sind die Ron Paul-Supporter fleissig am "Delegierten-werden" dran.
Nun gehen eben diese Delegierten an die National Convention an der der Nominierte für die republikanische Partei ausgewählt wird. Für wen Sie stimmen müssen ist von Staat zu Staat unterschiedlich. In gewissen Staaten müssen sie sich an die öffentliche Wahl halten in gewissen nicht umbedingt. Es würde den Rahmen sprengen dies zu erklären und eine halbe Doktorarbeit benötigen.
Aber hier mal zwei Beispiele wie man die Geschichte weiterspinnen kann: Wenn nun z.B. Santorum seine Kampagne beendet, dann sind seine Delegierte frei. In gewissen Bundesstaaten müssen sie dann für den Kandidaten wählen der in ihrem Staat die meisten Stimmen erhalten hat. In gewissen Bundesstaaten können sie stimmen für wen sie möchten. Für wen stimmen sie wohl wenn sie selber Ron Paul-Anhänger sind?
Zweites Beispiel: An der National Convention hat niemand der Kandidaten eine Mehrheit von den 1144 Delegierten um im ersten Wahlgang die Nominierung zu sichern. Dann spricht man von einer "Brokered Convention". Es gibt einen zweiten Wahlgang und nun kommt der springende Punkt: im zweiten Wahlgang können die Delegierten stimmen für wen sie wollen. Auch hier wieder: wen wählen Ron Paul-Anhänger wohl wenn sie Delegierte sind?
Dies ist eine sehr vereinfachte Darstellung des Delegierten-Ablaufes. Stimmt jedoch inhaltlich und zeigt, dass Ron Paul weiterhin eine gute Chance hat die Nomination zu gewinnen. Ob das Establishment der republikanischen Partei dies zulässt ist dann wieder ein anderes Thema. Als vor 4 Jahren in Nevada klar wurde, dass die Ron Paul-Supporter die gesamte State Convention überrennen, wurde versucht diese mit fiesen Tricks und hinterhältigen Manövern von der Convention auszuschliessen.