Mittwoch, 29. August 2012

Dienstag, Nominierungstag: GOP Betrügen Ron Paul um die Rede

Heute gings los am Eingang der Delegierten, wo wir die Delegierten informierten das sie alle Ungebunden sind. Wir trafen ein Ron Paul Wohnmobil, die uns mit Schilder ausrüsteten. Anschliessen gings zu einem gemeinsamen Gebet um ca. 14 Uhr in einem Park, ca. 30-40 Leute. Dann war auch schon Mittag und wir haben uns ersteinmal im TacoBus verpflegt, weil der Eigentümer ein Gary Johnson Schild aushängen hatte ;-). Am Nachmittag gab es zeitgleich mit der Abstimmung über die Nomination wieder ein kleines Gebet, diesmal waren es etwas mehr Leute, vielleicht ca 60-70 Nasen. Von dort aus zogen wir los zu dem Tampa Times Forum und hielten einen kleinen Marsch.


video
Während der Rally kamen immer wieder Ron Paul Delegierte aus verschiedenen Staaten (Nevada, Colorado, Maine, Iowa, Texas uvm.) vorbei die uns über die aktuellsten Ereignisse auf dem Laufenden hielten. Die Delegierten reichten Unterschriftenbögen mit Delegiertenmehrheiten von 6 Staaten ein (5 wären Nötig gewesen), doch die dafür zuständigen Personen übergingen die Sache völlig dreist und machten einfach weiter (lol). Die umstrittenen Regeländerungen gingen alle durch. In Zukunft wird die Kandidatur von Grassroots-Kandidaten wie Ron Paul weiter erschwert. Die Gewinner eines Staates erhalten ein Vetorecht für die Delegierten. Das Abstimmverhalten der Delegierten wird strenger von der Parteileitung kotrolliert etc. etc. Alles in allem läuft alles in die Richtung der 2 Parteiendiktatur, wobei eine winzige Gruppe von Leuten die Kandidaten auswählt und somit de facto den Präsidenten bestimmt.
An den Strassenrändern standen duzende Verkäufer mit vollem Romney Merchandise Lager, jemanden der irgenen einen Button oder Anstecker gekauft hat habe ich nie gesehen (sie brennen nicht einmal ;-) ). Die GOP versucht verzweifelt irgendwie Enthusiasum zu entfachen aber scheitert natürlich grossartig, da dieser Enthusiasmus bei den Paul Leuten liegt. Doch statt die jungen, informierten Paulites in ihrer Partei wilkommen zu heissen versuchen sie sie mit allen Mitteln draussen zu halten. Kleine Anektodte von Sonntag hierzu: Der Kampagnenchef Doug Weed bat in anlehnung an eine Aussage des Parteichefs Nevada niemanden als Delegierten zu wählen der ehemaliger Demokrat, unter 50 Jahre alt oder Hispanic ist, da sie Paul Supporter sein könnten, im Sundome alle ehemaligen Demokraten, Hispanics und unter 50 Jährigen aufzustehen. Da standen sie dann, etwa 5000 der 8000 Teilnehmer...

1 Kommentar:

  1. "wobei eine winzige Gruppe von Leuten die Kandidaten auswählt"

    Wieso? Die Primärwahlen bleiben doch demokratische Wahlen, oder nicht? Es ist eher das komplizierte Delegiertensystem, das nicht sehr demokratisch ist. Wobei Demokratie eben nicht unbedingt eine gute Sache ist, wie Paulistas wissen.

    AntwortenLöschen