Sonntag, 1. Januar 2012

Leserbrief an Tagesanzeiger zu "Der Schreck seiner Parteibosse"

Nach dem hetzerischen Artikel im Tagi vom 30.Dezember 2011 sah ich mich gezwungen, dazu Stellung zu nehmen. Im Artikel wurde Paul als Rassist, Schwulenhasser, Antisemit, Isolationist und Verschwörungstheoretiker dargestellt. Ausserdem wurde er mit Rechtsextremismus in Verbindung gestellt. Alles in allem ein Artikel unter allem was sich annähernd als Journalismus bezeichnen dürfte.


Dass man in Europa Ron Paul als Isolationisten bezeichnet, weil er gegen die weltweite Kriegstreiberei der USA einsetzt, ist befremdend. Obama wurde nicht zuletzt deswegen gewählt, weil er versprach die Truppen schnellstmöglich abzuziehen. Stattdessen führt Obama das Militär weiter nach Bushs Fahrplan, mit Kriegen in Afghanistan, Pakistan und Libyen. Paul selber hat sich nie schwulenfeindlich oder rassistisch geäussert, Ihn als homophob zu bezeichnen ist haltlos. Der US Staatshaushalt ist in desolaten Zustand und braucht tiefgehende Reformen. Ron Paul ist der einzige der bereit ist die dringend nötigen Sparmassnahmen durchzuziehen. Er hat ein detailliertes Konzept vorgelegt in dem er aufzeigt wie er innerhalb eines Jahres 1000 Milliarden Dollar einsparen will. Ron Paul hat die Immobilienblase bereits 2001 vorhergesagt, weil er die Hauptursache kennt: Die jahrelangen künstlich tiefen Zinsen des FED. Ron Paul will die Probleme an der Wurzel packen und das Notenbankmonopol abschaffen und zu durch Gold gedecktem Geld zurückkehren.

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