Freitag, 6. Januar 2012

Tagesanzeiger "Journalist" Phillip Löpfe und sein Weltbild

Heute eine halbe Stunde mit Phillip Löpfe, ehem. Tagesanzeiger Chefredaktor und Autor dieses \ironie on\ brillianten und Ausgewogenen \ironie off\ Artikels:
http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/amerika/HomoEhen-Abtreibung-und-die-Bibel/story/12425744

Darin wird Ron Paul bezichtigt die USA in ein neoliberales Nordkorea verwandeln zu wollen. Herr Löpfe behauptet, er habe End the Fed gelesen und darum sei er zu diesem Schluss gekommen. Er äusserte zwar Sympathie für Konkurrenzwährungen (was ja das ist was RP mittelfristig will) und gegen das Weltreich mit Militärbasen in 130 Ländern (was ja Ron Paul abschaffen will). Dennoch stellte Löpfe RP auf eine Stufe mit Romney, Santorum und Gingrich.

Der eine hat ein Bein ab, der andere ist Taub und der andere ist Blind.
Löpfe brachte wiederholt die Hungersnot in Glarus Anfangs 19Jh als Beispiel für die Notwendigkeit der Notenbank und deren Interventionen. Ausserdem lobte er das Sozialsystem der nordischen Länder, welche durch das perpetuum mobile immenser Steuerlast immer weiterdrehe und so eine Art sozialistischer Garten Eden sei. Zynischerweise empfahl er mir nach Uganda auszuwandern, weil dort gebe es ja keinen Sozialstaat, da sehe man was das Resultat (sic!) sei.

Immerhin hat Herr Löpfe genau das geschrieben wovon er tief überzeugt ist, nämlich das Keynsianismus die einzig wahre Wirtschaftschule ist und je höher die Steuern und je tiefer der Grad der Freiheit desto besser. In diesem Sinne ist die USA nach Ron Paul tatsächlich die Hölle für Leute wie Herr Löpfe. Das sozialistische Land wo Milch und Honig fliesst ist die Vorstellung von Herr Löpfe.

Sein tiefes ökonomisches Verständnis bewies Herr Löpfe in der Vergangenheit durch einen MBA an der Uni St. Gallen (Applaus...), durch das scheitern sämtlicher unternehmerischer Versuche und das damit das er den TA unter seiner Leitung an den Abgrund des Ruins führte.

Keine Kommentare:

Kommentar posten